Am Departement für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Basel ist es möglich, im Rahmen der Doktorandenausbildung nach entsprechender akademischer Qualifikation den Titel Doctor philosophiae (Dr. phil.) in französischer Linguistik zu erlangen. Voraussetzung ist die Übernahme der Supervision durch einen Dozenten, der zur Verleihung des Doktortitels berechtigt ist.

Die Französischen Studien in Basel und ihre Forschung sind international anerkannt, insbesondere im Bereich der interaktionalen Linguistik. Dieser Ansatz überdenkt die Grammatik im Hinblick auf die soziale Interaktion und fragt, wie die Vielfalt der sprachlichen Ressourcen gleichzeitig mobilisiert und neu konfiguriert wird, wenn sie in der Interaktion eingesetzt wird. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Suche nach multimodalen Ressourcen für die soziale Interaktion außerhalb der Sprache, d. h. die Einbeziehung von Gesten, Blicken, Körperhaltung und Bewegungen. Dies bietet auch die Möglichkeit, in der allgemeinen Linguistik zu einer Vielzahl von Themen und in verschiedenen europäischen Sprachen zu promovieren.

Die Zugehörigkeit zum interdisziplinären und internationalen Doktorandenprogramm in Linguistik - der Hermann Paul School of Linguistics Basel-Freiburg (HPSL) - bietet hierfür die besten Voraussetzungen, ist aber keine Voraussetzung. Die HPSL ist eine grenzüberschreitende Einrichtung der Universität Basel und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau (Deutschland). Es ist Gastgeber für eine Vielzahl von Seminaren und Workshops zu Theorien, Methoden und Anwendungsbereichen der modernen Linguistik und angrenzender Disziplinen und bietet seinen Mitgliedern ein lebendiges und aktives Umfeld, in dem sie ihre Ideen diskutieren und ausarbeiten können.